Das gerichtliche Mahnverfahren

Ultima Ratio – gerichtliches Mahnverfahren

Ein weiterer Schritt bei Uneinbringlichkeit von Forderungen ist das gerichtliche Mahnverfahren mit anschließender Zwangsvollstreckung. Gläubiger halten mit diesem Instrument ein starkes Werkzeug in Händen. Derartige Vollstreckungsbescheide sichern Forderungen für ganze 30 Jahre ab. Mit dieser vollwertigen Titulierung bleibt der Forderungseinzug über einen großen Zeitraum hinweg möglich, ist aber dennoch für viele Unternehmen, aufgrund der langen Verfahrensdauer, nicht die erste Wahl einer Lösung.

Je geradliniger und seriöser der Ablauf im Inkassoverfahren, desto höher erweist sich die Chance auf eine geordnete Realisierungsarbeit. In dieser Funktion können wir Gläubigern einen sinnvollen Handlungsrahmen vorgeben und gleichzeitig Schuldnern einen vernünftigen Ausweg aus ihrer Misere anbieten. Ein solider Unterbau für beide Seiten.

 

Gerichtliches Mahnverfahren einleiten

Manchmal hilft gegen einen hartnäckigen Schuldner das beste außergerichtliche Inkasso nicht, um eine Zahlung zu erwirken.

Der nächste Schritt ist das gerichtliche Mahnverfahren, das auch durch ein Inkassounternehmen eingeleitet werden kann. Dieses Verfahren ist die schnelle und vor allem kostensparende Alternative zum gewöhnlichen Zivilprozess. Es erspart Ihnen eine Klageerhebung und Sie müssen kein richterliches Urteil abwarten. Folgende Vorteile haben Sie mit uns:

  • Sie konzentrieren sich auf Ihr Tagesgeschäft, wir bearbeiten zügig Ihre Forderungen
  • Wir koordinieren die Termine und Fristen bezüglich Ihrer offenen Forderungen
  • Sie profitieren von unserer Erfahrung und sparen Ressourcen ein

Das gerichtliche Mahnverfahren besteht aus verschiedenen Phasen, die nacheinander durchlaufen werden und Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern. Folgende Schritte müssen durchlaufen werden:

  1. Zunächst wird der Mahnbescheid beantragt
  2. Nach Zustellung des Mahnbescheides hat Ihr Schuldner zwei Wochen Zeit, Stellung zu beziehen oder zu zahlen
  3. Erfolgt dies nicht, muss als nächstes der Vollstreckungsbescheid beantragt werden
  4. Erneut hat Ihr Schuldner eine Frist von zwei Wochen, in denen er reagieren sollte

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