Monatsarchiv Oktober 2017

Warum machen Sie nicht was Sie am besten können…..?

Woran erkennt man seriöse Inkassobriefe?

Es ist leider immer wieder festzustellen, dass Kunden Sorge haben Inkassofirmen zu beauftragen.

Und ja, bedauerlicherweise gibt es auch in unserer Branche schwarze Schafe. Aber sehr viel ärgerlicher ist, dass das deutsche Trash-TV dies auch noch befeuert. Bisher ist uns nicht untergekommen, dass einmal ein professioneller Inkasso-Dienstleister daneben gestellt wurde und einem direkten Vergleich unterzogen wurde.

Wir sind überzeugt, dass alle professionellen und seriösen Inkasso – Unternehmen, sowohl ihren Kunden als auch einem Schuldner, umfassend Auskunft erteilen und immer an einer einvernehmlichen Lösung interessiert sind.

Woran erkennt nun, vor allem ein Schuldner/ Debitor, ein seriös arbeitendes Inkassobüro?

1. Sagt Ihnen Forderung, Gläubiger und die Angaben zur Forderung etwas?

Wenn nicht, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu dem Inkassounternehmen auf, um den Vorgang zu klären und weitere Kosten zu vermeiden.

2. Passt der gesamte Eindruck? Die Angaben im Briefkopf und der Rest des Briefes?

Professionell? Seriös? Falls Sie einen merkwürdigen Eindruck haben, ist Vorsicht geboten. Wenn z.B. eine ausländische Bankverbindung angegeben ist dürfte aller Voraussicht nach etwas nicht stimmen. Das könnte ein Indiz für Betrug sein. Das erkennen Sie an den beiden ersten Zeichen der IBAN (DE für Deutschland). Überweisen Sie nicht ohne vorher mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen zu haben.

3. Was muss in einem Inkassobrief alles drinstehen?

Bereits auf dem ersten Schreiben muss das Inkassounternehmen den Grund der Forderung nennen. Außerdem sind Angaben zum Namen und/oder zur Firma des Gläubigers zu machen. Jedes professionelle Inkassounternehmen wird auch eine Aufstellung der Forderung beifügen. Aus dieser gehen die Kosten, die Zinsen und eben die Forderung um die es geht hervor.

4. Sie haben immer noch Zweifel an der Forderung?

Dann fragen Sie bei dem Inkassounternehmen nach welches Sie angeschrieben hat. Wie oben schon beschrieben, ist ein seriöses Unternehmen immer gewillt, den Anspruch zu erklären und Ihre Fragen zu beantworten.

5. Woran erkennen Sie das es sich um ein ein seriöses Unternehmen handelt?

Deutsche Inkassounternehmen müssen als solche registriert sein. Sie können unter www.rechtsdienstleisterregister.de nachsehen, ob das Unternehmen registriert ist. Das ist schon mal ein sehr gutes Zeichen für ein seriöses Unternehmen. Außerdem können Sie darauf achten das der Inkasso-Dienstleister auch Mitglied in einem der beiden  Bundesverbände ist. BDIU e.V. und BfiF e.V.

6. Dürfen Inkassokosten gefordert werden?

Ja. Wenn ein Unternehmen einen Inkassodienstleister beauftragt, dann entstehen dafür Inkassokosten. Mehr dazu finden Sie im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). IM Paragraphen §§ 280, 286 ist festgelegt, dass der Schuldner den Schaden ersetzen muss, der dem Gläubiger durch den Zahlungsverzug entstanden ist. Unter diesen Verzugsschaden fallen u.a. auch die Inkassokosten. Beachten Sie dabei, dass außergerichtliche Inkassokosten gemäß § 4 Abs. 5 des Einführungsgesetzes zum Rechtsdienstleistungsgesetz (RDGEG) bis zur  Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) zustehenden Vergütung erstattungsfähig sind, wobei sich die Höhe dieser Vergütung im Einzelfall am Betrag der Hauptforderung (sog. „Streitwert“) orientiert. In diesem Zusammenhang hat der Gesetzgeber im Vergütungsverzeichnis zum RVG (VV RVG) sog. Streitwertstufen eingerichtet. In der ersten Stufe sind seit dem 01.08.2013 die Streitwerte von 0,01 Euro bis 500,00 Euro erfasst, in der zweiten Stufe die Streitwerte von 500,01 Euro bis 1.000,00 Euro usw.

Days Sales Outstanding (DSO)

Was bedeutet DSO und warum Sie diese Kennzahl überwachen sollten

Kunden vergessen schon mal das Begleichen einer Rechnung. Alleine deshalb ist Days Sales Outstanding also die Forderungslaufzeit so wichtig. Ja, richtig, erst einmal sind wir ja geneigt, das nicht übel zu nehmen. Egal ob aus Kulanz, Kundenorientierung oder dem Wunsch ein tolles Image gegenüber unserem Kunden zu haben. Ja gut, vergessen hat ja jeder schon mal etwas.

Aber da wir so kulant sind, so Kundenorientiert und so sehnsuchtsvoll nach einem tollen Image, bedeutet dies leider auch viel zu oft, dass sich dahinter ganz schöne Untiefen verstecken. Denn – davon gehen wir mal aus – haben Sie Ihren Teil der Vereinbarung eingehalten. Ihr Kunde ist Ihnen die Gegenleistung bisher schuldig geblieben. Bleibt er sie dauerhaft schuldig, dann ist das nicht mit Trödelei und Schusseligkeit zu entschuldigen.

Es ist doch im Grunde vor allem eine Frage der Professionalität und einer kaufmännischen Grundordnung, Sie nicht unnötig warten zu lassen. Zuverlässigkeit sollte beim Abschluss eines Geschäfts auf Gegenseitigkeit beruhen.

Begriff DSO – Days Sales Outstanding

Der Begriff DSO steht für Days Sales Outstanding bzw. Forderungslaufzeit und bezeichnet die Anzahl der Tage, die vom Zeitpunkt der Rechnungsstellung (Rechnungsdatum) bis zum Zahlungseingang auf dem Bankkonto vergehen.

Die Formel Days Sales Outstanding

Und so berechnen Sie Ihren individuelle Forderungslaufzeit:

DSO = (durchschnittlicher Forderungsbestand × 360 Tage) / Umsatz.

Was ist eigentlich das Gefährliche an Rechnungen die sich im Verzug befinden?

Offene Rechnungen die ihre Fälligkeit überschritten haben, strapazieren nicht nur Ihre Nerven, sondern auch und ganz erheblich Ihre Bankkonto. Vor allem wenn Sie mehr als 3 Rechnungen pro Monat verschicken. Das bringt Ihre Bilanz in Schieflage und Ihre Liquidität womöglich in Gefahr. Hinzu kommt, dass offene Rechnungen versteckte Kosten verursachen, denn sie müssen überwacht und unter Umständen müssen aufwendige Mahnprozesse angestoßen werden. Und diese Kosten ersetzt Ihnen schlussendlich niemand, auf denen bleiben Sie sitzen.

Ist Ihnen eigentlich bewusst, wie viel Umsatz Sie zusätzlich mehr generieren müssen?

Nehmen wir einmal an, Sie haben 5.000 Euro an offenen Forderungen. Diese sind nun zu kompensieren

Bei einer Umsatzrendite von 7,3%* bedeutet das, dass Sie 68.500 Euro (!) an Mehr-Umsatz generieren müssen

*Umsatzrendite Mittelstand gesamt lt. statista.com

Müssen Sie damit leben?

Nein. Rechnungen im Verzug sind also auf eine ärgerliche Art und Weise gefährlich. Oder umgekehrt, auf eine gefährliche Art und Weise ärgerlich. Suchen Sie es sich aus. Eines sind sie nicht: unvermeidlich. Fakt ist, dass es immer Kunden geben wird, die eine offene Rechnung vergessen. Die Frage ist, wie Sie damit umgehen und was Ihre Kunden daraus lernen. Die Frage ist, wie Sie die Zahlungsmoral Ihrer Kunden beeinflussen können.

Wir sagen Ihnen wie                                             Kontakt aufnehmen

Fazit

Mit Straetus verbessern die Zahlungsmoral Ihrer Kunden

Verstehen Sie das Mahnwesen gerne als Erziehungsmaßnahme. Und dass diese tatsächlich funktioniert, können wir erstmals auch belegen.

Ohne unangenehmen Druck aufzubauen, reduziert sich mit jeder Woche Nutzung der Straetus Mahnungen die durchschnittliche Zeit zur Zahlung (DSO) um ca. 3,2 Tage pro Woche.

Und zwar in den ersten 4 Wochen der Nutzung. Am Kunden orientiert und natürlich fair läuft der Mahnprozess ab und verhilft Ihnen zügig zu Ihrem verdienten Geld.